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"Lu Palamientu" von Giovanni

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts besaß die Familie Gianfreda die größte Kelterwanne in Torricella, eine Struktur von etwa 400 Quadratmetern. In Apulien war die Kelterwanne - „lu palamientu”- die erste und älteste Form der organisierten Weinkellerei. Hier wurde alles manuell bearbeitet in einem komplexen System von großen Wannen, die auf verschiedenen Ebenen angeordnet und miteinander verbunden waren: Von der mit den Füßen ausgeführten Kelterung der Trauben bis zur Gärung des Mosts und bis zur Anzapfung.
Die Weinfässer, zusammen mit denen aus den anderen Kelterwannen der Gegend, wurden dann in Karren, den „travini“, zum Bahnhof von Manduria transportiert. Von hier aus wurde der Wein aus der Region dann nach Norden geschickt, und der Name „Vino rosso di Manduria“ (Rotwein) wird von diesem besonderen Umstand abgeleitet.
Giovanni, Costantinos Vater, hinterlässt seinem Enkel Cosimo die traditionellen Methoden und die Weinbaugeheimnisse seiner Kelterwanne, als aber am Ende der fünfziger Jahre die Produktionssysteme mechanisiert werden, verwandelt sich die ganze Welt der Bauern, für die es sich nicht mehr lohnt, den Wein in den Kelterwannen herzustellen. Diese werden daher verfallen lassen.
So beschließt Cosimo, die von seinem Großvater begonnene Tätigkeit auf eigene Faust fortzusetzen und für sich eine neue mechanisierte Kellerei zu bauen. Bei diesem Plan hilft ihm seine Frau Emanuela, die als Mitgift einige „capasuni“ (große Amphoren) aus der Kelterwanne ihrer eigenen Familie mitbringt.
Einer von jenen „capasuni“ mit den Initialen von Emanuelas Vater „G.M.” wird heute noch als ein kleiner Schatz betrachtet, der von der langen verwickelten Weinbaugeschichte der Familie zeugt; Hier erfolgt noch in symbolischer und konkreter Kontinuität mit der Vergangenheit die letzte Verfeinerung eines Teils von Jorches Weine.


L'ospitalità ANTICA MASSERIA
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